Musikalische AusBlicke


„Aus der Seele singen - von der Seele singen“

Mit tief Einatmen-Atem stehen lassen - auf „schschsch“ ausströmen lassen - dann stöhnen und juchzen im Wechsel; leise oder laut grummeln … - jeder auf beliebigem Ton ...

Dann: zart den Kanon „Gott kommt manchmal ganz leise, Gott kommt manchmal ganz still; kommt auf seine Weise, wann er kommen will“ - summen, dann singen

- danach Gesäßmuskeltraining …

Schließlich: auf einem Bein stehend singen und dabei lachen müssen. Das klingt schon komisch, aber glauben Sie mir: es tut gut, es hilft, es erdet uns; man kann den inneren Frieden finden, man kommt in Schwung und dann geht es los! Los mit dem „von der Seele singen“.

Und genau das bräuchten wir jetzt. Aber wir dürfen uns nicht treffen, wir SängerInnen des Kirchspielchores, die Spatzensänger, die Kurrendesänger mit dem Jugendchor; keine Instrumentalproben, keine Sologesangsproben. Das ist hart, aber wir sind in Verbindung. Da ist dann aber auch die Technik mal wieder sehr hilfreich, und ein Lied oder Text macht die Runde und stärkt.

 

An dieser Stelle mal ein herzliches Dankeschön an ALLE, die in diesen Kreisen mittun, mit so viel Engagement und Leidenschaft, aber auch an ALLE, welche uns hörend mit Zustimmung oder Stille begleiten und unterstützen!

 

Was wären Musizierende ohne Gemeinde, ohne Zuhörer, ohne Menschen, die uns mögen?

Es ist ein so schönes Arbeiten mit Ihnen/Euch allen.

Das tut den Seelen gut!

 

In den nächsten Zeiten ohne Gottesdienste wird  immer mal die eine oder andere unserer 5 Kirchen geöffnet sein, und die Orgel erklingt - zum Zuhören oder Mitsingen/Schwingen (für die Seele) und Ruhe-finden, wenn Sie vielleicht grad' auf dem Friedhof sind zur Grabpflege oder Luft schnappen. An den Sonntagen während der normalen Gottesdienst-Zeiten erklingt ebenfalls die Orgel.

 

„Singen aus der Seele“ daheim, allein, in Gedanken, aber gemeinsam sich die Sorge von der Seele singen zu können, das wünsche ich Ihnen mit dem Liedvers von Paul Gerhardt: „Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt; der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt. Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.“

 

Bleiben Sie beschützt, gesund und lassen Sich singend grüßen,   

Ihre Kantorin Sibylle Schulze

Musikalische RückBlicke

 

 

Reformationstag 2019

 

Festgottesdienst mit dem Feiern der ersten Orgelklänge